
SLZ-Berlin
Bauherr: Senatsverwaltung Berlin
Nutzfläche: Schule 7.565 qm
Nutzfläche: Sporthallen 3.000 qm
Planungsbeginn 2009
Baubeginn November 2011
Fertigstellung 2014
Entwurfsverfasser:
michael viktor müller, sonja starke
Auftragnehmer:
mvm+starke architekten PartG mbB
projektleitender Architekt:
Bilder: Bernd Nörig
„Als Berliner Olympiastützpunkt hat das SLZB überregionale Bedeutung für die Ausbildung künftiger Leistungssportler.
Die spezifische Ausrichtung der Schule und die komplexe Nutzungsstruktur legt eine übergeordnete Organisation des Standortes und Ablesbarkeit der Nutzungsbereiche nahe.
Der eigentliche Schulbaukörper stellt hierbei den Kern der Anlage da, er soll mit Bestand und Erweiterung das Zentrum des Schul- und Leistungssportzentrums bilden.
Die bisher unauffällige Adresse an der Fritz-Lesch-Strasse steht stellvertretend für die Notwendigkeit der Planung eines markanten und identitätsstiftenden Schulkomplexes, welcher sich im heterogenen Umfeld durch eine angemessene Eingangsgeste präsentiert.
Die Hofthematik des Bestandes aufgreifend wird die bestehende Anlage städtebaulich durch die Neubaumassnahme derartig eingefasst, dass die Pausenfläche räumlich gefasst und von den anschliessenden Sportflächen abgegrenzt wird, sich im Osten an der Fritz-Lesch-Strasse durch ein neues Vordach eine angemessene Betonung des vorhandenen Eingangs ergibt und im Westen die Schulanlage einen baulichen Abschluss erfährt.
Die nicht unerhebliche Erweiterung des Bestandes wird hierbei als Chance begriffen, den Eingangsbereich als schulinternes Forum mit geringfügigen Eingriffen in den Bestand aufzuwerten , sowie die Gesamtanlage behutsam und formal korrespondierend zu ergänzen.“
©mvm+starke
ergänzende Projektfakten
Baukosten
28.4 Mio EUR
Bauabschnitte
Schulneubau und Sporthallenneuabu in einem Abschnitt
Konstruktion | Tragwerk
STB-Massivbau | Sporthallentragwerk aus vorgespannten Stahlbetonfertigteil I-Profil-Binder | Sporthallendach aus Stahlbetonhohlkörperecke
Fassade
Wärmedämmverbundsystem mit in Oberputz eingeworfener grobkörniger Splitt- und Steineinstreuung (3-5mm) | grossflächige Pfostenriegelfassade an Treppenhäusern und Sporthallenfoyer
Ausbau
epoxydharz Bodenbeschichtung
Dach
extensive Dachbegrünung
Energiestandart
ENeV 2009 -30%
Energieversorgung
Fernwärme mit Kraft-Wärme-Kopplung | PV-Anlage
Bauzeit
2011 – 2014
Vergabeart
Einzelgewerkvergabe
Ausstattung
Fachklassen für Kunst, Musik (inkl. mobiler Bühne), textiles Gestalten, Lehrküche, Werken, Naturwissenschaften, Hörsaal mit ansteigendem Gestühl | Teleskoptribüne für bis zu 199 Personen im Bereich der Sporthalle | sichtbare I-Profil Spannbetonträger in Untersicht der Sporthalle
